Aktuelles
Allgemeine Softwareanforderungen werden aktualisiert   Zurück zur Startseite

Dresden, November 2016: Seit dem 18.11.2016 liegt der fachübergreifende Anforderungskatalog für Fachprogramme in der öffentlichen Verwaltung, OKKSA FÜ.B in die 5. Ausgabe vor. Im Rahmen eines Fachgremiums aus Anwendungsspezialisten und weiteren Fachleuten wurden die Grundanforderungen diskutiert, die Fachprogramme für den rechtsverbindlichen Einsatz in der öffentlichen und kirchlichen Verwaltung erfüllen müssen.

Schwerpunkt der aktuellen Überarbeitung war die Einarbeitung aktueller Vorgaben der neuen GoBD, welche ja insbesondere auf allgemeine Programmmerkmale Einfluss haben. So haben sich speziell auch die Anforderungen an Archivierung, Dokumentation und Versionsklarheit der Programme erhöht.

 

 

Daneben wurden in den Katalog erstmals Prüfhinweise aufgenommen, welche bei Prüfungen einen klaren Nachweis und objektiven der aufgestellten Programmforderungen unterstützen.

Die Redaktion lag wieder bei Dr. Schwochert.

Weitere Informationen zu Themen des Anforderungskataloges und zum aktuellen Fachgremium finden sich auf der entsprechenden OKKSA-Seite.

Abfallgebühren zertifiziert erheben   Zurück zur Startseite

Dresden, Januar 2016: Im letzten Monat schloss ein weiterer Anbieter, die Fa. Envicomp Systemlogistik aus Herford, erfolgreich die Zertifizierung zum "Geprüften Fachprogramm" ab.

Damit gelang der Nachweis, dass das Programm "EnviDATA" in der Variante "Classic pro" mit seiner aktuellen Version die Anforderungen der beiden OKKSA Kriterienkataloge FÜ.B und SA.B (Geltungsbereich Abfallgebühren) erfüllt.

Schwerpunkte der Prüfung waren insbesondere die detaillierte Abbildung von Tarifsystemen über die verschiedenen Abfallfraktionen sowie die ordnungsgemäße Veranlagung der Gebühren mit dem Programm.

 

Ein besonderes Merkmal des Programms "EnviDATA" ist, dass es gezielt auf den Bedarf einzelner Kunden angepasst werden kann. Im Vordergrund der Prüfung stand deshalb u. a. die Dokumentation dieser Customizing-Möglichkeiten, so dass der Anwender auch vor dem Hintergrund einer angepassten Lösung einen guten Überblick über das Gesamtsystem erwerben kann.

Mit der erweiterten Dokumentation und dem dokumentierten Prüfverfahren ist damit vor Ort eine gute Bewertung der Ordnungsmäßigkeit des Einsatzes von EnviDATA möglich.

Arzneimittelinitiative datenschutzgerecht umsetzen   Zurück zur Startseite

Dresden, 1.4.2014: Im April 2014 startet ARMIN, die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen. Unter Anwendung moderner Telematik-Strukturen geht es darum, komplexe Medikationen im Terzett zwischen Patient, Arzt und Apotheker effizienter und sicherer insbesondere bei Mehrfachmedikamentionen zu gestalten. Dies kann nur gelingen, wenn die Beteiligten mit ihren jeweiligen IT-Strukturen optimal und sachgerecht eingebunden werden.

TRUSTBIT wurde damit beauftragt, bei der Verknüpfung dieser Strukturen zu überwachen, dass die Rechte der Patienten auf den Schutz ihrer Medikationsdaten nicht verletzt werden. Auch wenn das Projekt freiwillig ist und jeder Patient explizit in den entsprechenden Datenaustausch einwilligt muss doch gewährleistet sein, dass er jederzeit die Kontrolle über seine Medikationsdaten hat.

 

Die Prüfung durch Herrn Dr. Schwochert bezieht sich zunächst auf die Anwendung "Medikationsserver". Darüber hinaus werden auch die vorhandenen Telematikstrukturen der Ärzte und Apotheker hinsichtlich der datenschutzgerechten Datenübertragung der Medikationsdaten betrachtet. Nicht zuletzt sollen auch die mit dem Programm verbundenen Softwarelösungen in Arztpraxen und Apotheken die Vertraulichkeit dieser Informationen gewährleisten können.

Grundlage für die Prüfung sind die Maßgaben des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, welches mit dem Datenschutzgütesiegel das deutschlandweit führende Prüfverfahren für Datenschutz in IT-Lösungen bereitstellt.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der ARMIN-Homepage zu finden.

Vor-Ort-Prüfung mit neuem Prüfverfahren   Zurück zur Startseite

Dresden, 01.12.2013: Bereits seit längerem bietet TRUSTBIT Vor-Ort-Prüfungen des finanzwirksamen Programmeinsatzes in an. Grundlage dafür sind die einschlägigen Vorgaben der Haushaltsverordnungen, die den Einsatz finanzwirksamer Programme in der öffentlichen Verwaltung regeln.

Das Prüfverfahren für solche Prüfungen wurde in diesem Jahr in Kooperation mit der Prüfstelle SQPÖV aus Meißen nun erstmals in Form eines Kriterienkataloges formuliert

Dazu wurden die Vorgaben der Haushaltsverordnungen, wie

  1. vollständige und richtige Erfassung, Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe der Daten,

  2. nachvollziehbare Dokumentation von Dateneingaben und Änderungen,

  3. kein unbefugter Eingriff in das Programm,

 
  1. kein Verlust und unbefugte Veränderung der gespeicherten Daten,

  2. Lesbarkeit und maschinelle Auswertbarkeit der Daten,

  3. Protokollierung von Berichtigungen in Büchern,

  4. Abgrenzung der Programmverwaltung der fachlichen Dachbearbeitung,

  5. usw.

in Form von 10 Kriterienkomplexen formuliert, welche resultierende Anforderungen an das eingesetzte Programm und seine Anwendung beschreiben.

Mit dem neuen Prüfkatalog sind entsprechende Vor-Ort-Prüfungen nun effizienter und strukturierter durchführbar.

Der Kriterienkatalog wird auf Wunsch auch Partnern der beiden Prüfstellen TRUSTBIT und SQPÖV zur Verfügung gestellt.

Update Kriterienkatalog Inventarisierung   Zurück zur Startseite

Dresden, 1.4.2013: Anlässlich aktueller Prüfverfahren wird momentan der Anforderungskatalog für Inventarisierungssoftware (OKKSA KI.B) überarbeitet.

Im Mittelpunkt der Überarbeitung stehen insbesondere Anforderungen an die Verwaltung zusammengefasster Inventargüter wie Sammelposten, Sachgesamtheiten und Festwerte. Gerade hier ist die Inventarisierungssoftware gefragt, eine im Vergleich zur Anlagenbuchführung zählbare Inventarerfassung zu unterstützen.

Redakteur ist wieder Herr Dr. Schwochert, Leiter der TRUSTBIT Prüfstelle für Fachprogramme. Das Fachgremium bildet sich aus Anwendern verschiedener Bundesländer sowie einem Vertreter des OKKSA Herstellerbeirates als Sprecher der Softwareentwickler.

 

Scopevisio als erstes Cloud Finanzprogramm auf dem Weg zum Datenschutzgütesiegel   Zurück zur Startseite

Bonn / Kiel, 01.10.2012: Cloud-Lösungen kommen zunehmend auch im professionellen Bereich an. Insbesondere in so wartungsintensiven Bereichen wie der Finanzsoftware ist eine Nutzung über die Wolke eine zunehmend attraktive Alternative.

Mit der Verlagerung von Finanzdaten in die Cloud entstehen jedoch, wie bei jeder ferngenutzten Software, Datenschutzauflagen für den Anwender. Als Verantwortlicher im Sinne des Datenschutzes muss er sich davon überzeugen, dass die Prozesse beim Anbieter der Lösung den Vorgaben des Datenschutzes entsprechen. Das betrifft nicht nur die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung und die Durchgriffsmöglichkeiten im Rahmen des Auftragsverhältnisse, sondern auch grundsätzliche Fragen der technischen, inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung des Verfahrens.

 

Um seine Anwender bei dieser Beurteilung zu unterstützen, hat Scopevisio, Anbieter der gleichnamigen Cloud-Software, bei TRUSTBIT eine externe und unabhängige Datenschutzprüfung in Auftrag gegeben.

Ziel ist die Einreichung des Prüfberichts beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz und der Erwerb des durch diese Behörde vergebenen Datenschutzgütesiegels.

Durch die externe Datenschutzprüfung erfüllt Scopevisio vorauseilend eine der wichtigsten Anforderungen der Datenschützer hinsichtlich der immer mehr verbreiteten Angebote von Cloud-Datenverarbeitungen.

 

 Archiv
Seminar "Prüfung und Freigabe finanzwirksamer Programme"   Zurück zur Startseite

Berlin, 15.10.2012: Im Rahmen eines 2-Tages-Seminars beim Kommunalen Bildungswerk in Berlin führt Herr Dr. Schwochert in die Problematik der Prüfung und Freigabe finanzwirksamer Programme in kommunalen und kirchlichen Verwaltungen ein.

Neben gesetzlichen Grundlagen werden einzelne Aspekte des finanzwirksamen Programmeinsatzes  näher betrachtet.

 

Weiterhin erläutert Herr Dr. Schwochert, wie im Umfeld immer komplexerer Finanzverfahren eine Freigabe und die zu Grunde legenden Prüfungen sinnvoll organisiert werden können.

Zielgruppe sind neben interessierten Anwendern vor allem Prüfer in Gemeinden und Kirchen sowie Verantwortliche für den EDV-Einsatz. Anmeldungen können direkt über die Lehrgangsseite beim KBW vorgenommen werden.

Wassergebühren-Veranlagungssoftware erstmals zertifiziert   Zurück zur Startseite

Rastenberg /Essen,  17.07.2012: Die in Rastenberg (Thüringen) ansässige SDS GmbH hat ihr "Integriertes Programmsystem für die Ver- und Entsorgungswirtschaft" (IPSVE) durch TRUSTBIT hinsichtlich der Funktionen zur Veranlagung zu Trinkwasser-, Abwasser- und Niederschlags-wassergebühren prüfen lassen.

Grundlage waren die Kriterien der OKKSA Anforderungskataloge FÜ.B und SA.B. SA.B ist der Kriterienkatalog für Software zur Veranlagung zu kommunalen Abgaben und Gebühren. Er enthält u. a. 96 Einzelanforderungen, welche eine Software im Bereich der Wassergebührenerhebung erfüllen muss. Diese Kriterien widerspiegeln die Vielgestaltigkeit der Abgabengesetze und Gebührensatzungen über Bundeslandgrenzen hinweg.

 

Im Prüfverfahren ging es neben der korrekten Speicherbarkeit komplexer Veranlagungssituationen (z. B. Zählerverwaltung beim Trinkwasser, Flächenverwaltung für Niederschlagswasser, Sonderabzüge beim eingeleiteten Abwasser) auch um die richtige Speicherung der Gebührenschuldner mit ihren Bevollmächtigungen und um die Bescheidschreibung. Daneben musste das Programm allgemeine Anforderungen aus dem fachübergreifenden Kriterienkatalog erfüllen, der für alle Geprüften Fachprogramme gilt.

Das Zertifikat ist auf der Zertifikatsliste bei TÜV Informationstechnik zu finden.

Eine Übersicht der Geprüften Fachprogramme nach Fachgebieten ist bei OKKSA zu finden.

Erstes Prüfverfahren im Bereich Abfallgebührenveranlagung erfolgreich abgeschlossen   Zurück zur Startseite

Neumünster /Essen,  04.07.2012: Mit GESAplus erhielt heute das erste Programm zur Abfallgebührenveranlagung das TÜV-Zertifikat zum "Geprüften Fachprogramm". Der Hersteller, die Fa. SERVICE plus GmbH aus Neumünster, wies damit nach, das GESAplus entsprechend verschiedenen bundesweiten Vorgaben eine gebührenrechtskonforme Veranlagung zu Mengen- und Zeittarifen der Abfallentsorgung beim kommunalen Anwender unterstützt.

 

Neben allgemeinen Programmmerkmalen (fachübergreifende Anforderungen) ging es insbesondere auch um den öffentlich-rechtlichen Gebühreneinzug im Rahmen der Debitorenverwaltung  und Bescheidschreibung.

Grundlage des Prüfverfahrens waren neben OKKSA FÜ.B der 2011 hinsichtlich der Gebührenveranlagung überarbeitete Kriterienkatalog OKKSA SA.B.

Das Zertifikat zu diesem TRUSTBIT-Prüfverfahren ist auf der Zertifikatsliste bei TÜV Informationstechnik zu finden.

Dr. Schwochert als Präsident des OKKSA e. V. wieder gewählt   Zurück zur Startseite

Erfurt, 12.06.2012: Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des OKKSA e. V. stand die turnusmäßige Wahl des OKKSA Vorstandes an.

Dabei wurde Herr Dr. Schwochert, Leiter der TRUSTBIT Prüfstelle für Fachprogramme, einstimmig wieder in den Vorstand und innerhalb des Vorstandes zum Präsidenten gewählt.

Mit der Wiederwahl wird die langjährige Arbeit von Dr. Schwochert für den Verein gewürdigt.

 

Gleichzeitig wurden auf der Versammlung eine Reihe von neuen Aufgaben definiert, denen sich der Verein nun nach 8jähriger Tätigkeit stellen muss. Dazu gehört insbesondere die Verbesserung des Status der bei OKKSA verabschiedeten Prüfgrundlagen.

Mitglieder des OKKSA e. V. finden das Protokoll im internen Bereich der Internetpräsenz des Vereins.

Prüfungen nach Brandenburger Doppik-Vorgaben angelaufen   Zurück zur Startseite

Dresden, 01.05.2012: Bislang enthält der Kriterienkatalog DP.xx des OKKSA e. V., Grundlage für viele TRUSTBIT-Verfahrensprüfungen, die Anforderungen der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hessen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt sowie Bayern.

Für andere Bundesländer existieren bis dato keine entsprechenden OKKSA Fachgremien.

Gleichwohl existieren auch dort Checklisten und Vorgaben, wie zum Beispiel die "Checklisten zur Prüfung der Programme für das kommunale doppische Haushalts- und Rechnungswesen im Land Brandenburg".

In einem neuen Verfahren bietet nun TRUSTBIT eine Erweiterung der Doppik-Programmprüfungen um diese Checklisten an. Dazu wird eine Überleitungstabelle verwendet, so dass

 

Programmfunktionen, die bereits im Rahmen von DP.xx geprüft werden, direkt auch zu Erfüllung der entsprechenden Punkte aus der brandenburgischen Checkliste  führen.

Die Prüfung entsprechend den brandenburgischen Anforderungen wird dadurch wesentlich vereinfacht.

Der Prüfbericht entsprechend dieser Checkliste ist Teil des bei TÜV Informationstechnik zur Zertifizierung eingereichten Gesamtprüfberichtes.

Seitens des OKKSA e. V. ist nun geplant, die Verwendung OKKSA fremder Prüfgrundlagen auch formal zu würdigen, so dass Unterlagen wie die brandenburgischen Checklisten in Prüfverfahren als gleichwertig zu OKKSA Kriteriengrundlagen  verwendet werden können. Dazu wird gegenwärtig eine entsprechende Geschäftsordnung ausgearbeitet, die die Bedingungen für diese Würdigung enthalten soll.

Doppik-Kriterien - Update für Bayern und Schleswig-Holstein   Zurück zur Startseite

München / Kiel , 01.05.2012 : Der Kriterienkatalog für doppische kommunale Finanzsoftware (OKKSA DP.xx) wurde nun in der 7. Ausgabe freigegeben.

Die bewährte Grundlage für Ausschreibungen und Verfahrensprüfungen wurde zusammen mit einem Fachgremium aus dem Freistaat Bayern auf das bayerische Haushaltsrecht erweitert. Dies ist dann das 7. Bundesland für welches das kommunale Haushaltsrecht hinsichtlich seiner programmtechnischen Umsetzung untersucht wird.

Parallel erfolgte die Einarbeitung aktueller Änderungen des kommunalen Haushaltsrechts in Schleswig-Holstein.

 

Neu in der 7. Ausgabe ist, dass erstmals im Detail betrachtet wird, wie genau die Programme die Muster zur Haushaltsplanung und zum Jahresabschluss umsetzen müssen. Die Musterkonformität betrifft dabei 19 Einzelaspekte wie zum Beispiel abweichende Formatierungen und Kennzeichnungen. Auch wenn es hier scheinbar um unbedeutende Details geht, wird damit doch dem Wunsch vieler Hersteller entgegengekommen, verlässliche Aussagen zu diesen im Einzelnen recht aufwendigen Programmieroptionen zu bekommen.

Redaktionell betreut Dr. Schwochert (TRUSTBIT) wiederum die Bereiche Haushaltsplanung, Haushaltsbewirtschaftung und Anlagenbuchführung.

OKKSA - Fachübergreifende Anforderungen: Überarbeitung abgeschlossen   Zurück zur Startseite

Dresden, 15.03.2011: Zu diesem Termin wurde die Überarbeitung des Anforderungskataloges OKKSA FÜ.B unter Redaktion von Dr. Schwochert erfolgreich abgeschlossen. Die neue Ausgabe 4 enthält zahlreiche Änderungen, insgesamt wurden 7 Kriterien neu aufgenommen, 3 gelöscht und 22 geändert. Diese Zahlen widerspiegeln den hohen Änderungsbedarf, der seit der letzten Version aus dem Jahr 2006 entstanden war.

 

Bei den Neuerungen sind insbesondere Anforderungen an den Umgang mit im Programm gespeicherten Nutzungsprotokollen beachtenswert, erstmals wurden hier nicht nur Anforderungen an Zeitstempel und Historisierung sondern auch an den Umgang mit den entstehenden personenbezogenen Informationen betrachtet (s. OKKSA News Nr. 21, auch unter Fachbeiträge ).

Weiterhin wurde erstmals ein Kriterium zu Serviceaspekten aufgenommen (FÜ07.05 - Verfahren zur Behebung von Programmfehlern).

AKDB - Zertifizierung OK.FIS erfolgreich abgeschlossen   Zurück zur Startseite

München, 20.01.2011: Das Finanzprogramm OK.FIS der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) erhielt zu diesem Termin die beiden Zertifikate für die bei TRUSTBIT durchgeführte Prüfung. Damit wurde ein umfangreiches Prüfverfahren, welches die Bereiche

- Fachübergreifende Programmanforderungen,
- Kamerales Finanzwesen (Ausprägung Thüringen) sowie
- Erhebung von Steuern und Abgaben

betraf, erfolgreich abgeschlossen. Entsprechend wurden von TÜV Informationstechnik die Zertifikate
"Geprüftes Fachprogramm OKKSA FW.TH" und
"Geprüftes Fachprogramm OKKSA SA.B" verliehen,
siehe http://www.tuvit.de/47355.asp.

Insbesondere im Abgabenbereich können Kunden der AKDB nun auf eine zertifizierte Funktionalität für die Erhebung der
- Grundsteuer,
- Gewerbesteuer,
- Hundesteuer und
- Straßenreinigungsgebühren
setzen.

 

In diesem Zusammenhang wurde auch die Dokumentation des Programms auf dem Versionsstand 4.04 überarbeitet und steht nun den kommunalen Kunden als einheitliche Neuauflage zur Verfügung.

Um ihren Anwendern maximale Transparenz bezüglich des durchlaufenen Prüfverfahrens zu bieten, können sich kommunale Kunden unter http://kundenportal.akdb.de/ im Detail über die geprüften Programmanforderungen informieren. Auf Wunsch gewährt Herr Nordgerling, Produktmanager Finanzwesen der AKDB und Projektleiter der Prüfung, auch Einblick in den Prüfbericht der TRUSTBIT Prüfstelle für Fachprogramme.

Als nächsten Schritt avisieren die AKDB Programmierer die Prüfung im komplexesten Fachgebiet des "Geprüftes Fachprogramm". Grundlage ist dabei der Kriterienkatalog OKKSA DP.xx, der die Anforderungen mehrerer Bundesländer im Bereich "Kommunale Doppik" beschreibt.

Software zur Gebührenerhebung im Prüfer-Fokus   Zurück zur Startseite

Dresden, 16.03.2011 (Update): Inzwischen wurde der neue Kriterienkatalog verabschiedet und formal freigegeben. Die ersten Prüfverfahren im Bereich der Abfall- und Wassergebühren sind bei TRUSTBIT angelaufen.

Dresden, 01.10.2010: Bereits seit längerem bietet TRUSTBIT im Rahmen des TÜV-Prüfverfahrens "Geprüftes Fachprogramm" die Prüfung von Abgabensoftware an. Diese Prüfungen beschränkten sich bislang auf die Bereiche der kommunalen Steuern (Gewerbe-, Grund- und Hundesteuern) sowie auf kommunaler Beiträge.

In Ergänzung zum Teilbereich "Straßenreinigungsgebühren" wird das Prüfverfahren nun auf Software zur Erhebung von Wasser- und Abfallgebühren ergänzt. Dazu wurde der entsprechende OKKSA Kriterienkatalog unter Redaktion von Dr. Schwochert um die Bereiche

- Trinkwassergebühren,
- Abwassergebühren,
- Niederschlagswassergebühren und
- Abfallgebühren (regelmäßig und einmalig)

erweitert.

 

Um eine fachkompetente Diskussion der einzelnen Anforderungen zu unterstützen, wurden spezialisierte Anwender aus Wasserverbänden und Abfallbetrieben in das Fachgremium aufgenommen.

Eine Herausforderung in der Diskussion ist die Satzungshoheit der Kommunen, die es für den Programmanbieter nicht leicht macht, eine für alle Kommunen und deren Betriebe und Zweckverbände geeignete Software zu entwickeln.  So müssen neben unterschiedlichsten Gebührensachverhalten auch komplexe Abrechnungssituationen im Programm abgebildet werden können.

Der entsprechende OKKSA Kriterienkatalog SA.B wird voraussichtlich im Februar 2011 in der neuen Version 4.0 freigegeben.

Ab diesem Zeitpunkt ist es Verfahrensanbietern dann möglich nachzuweisen, dass ihre Gebührensoftware die korrekte Ermittlung und Bescheidstellung öffentlich-rechtlicher  Gebühren für Abfall, Trink- und Abwasser unterstützt.

Änderungen am Prüfverfahren "Geprüftes Fachprogramm"   Zurück zur Startseite

Essen, 2010: Bezüglich des von TRUSTBIT angebotenen Prüfverfahrens "Geprüftes Fachprogramm" gab es in diesem Jahr seitens der zuständigen Zertifizierungsstelle bei TÜV Informationstechnik mehrere kleinere ablauftechnische Änderungen. Diese sind nachfolgend dargestellt:

Status "In Prüfung" künftig an schärfere Bedingungen gebunden

Unter www.okksa.de/status gibt es u. a. eine Auflistung der in Prüfung befindlichen Verfahren. Genügte bislang die Beauftragung einer Prüfung, damit ein Eintrag in diese Liste vorgenommen wird, so müssen nunmehr folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Prüfung vor Ort muss begonnen haben.

2. Seit dem Beginn der Prüfung vor Ort dürfen nicht mehr als 1,5 Jahre vergangen sein.

Damit ist nun ein Zeitfenster für den seitens der kommunalen Anwender viel beachteten Prüfstatus definiert.

Regelung der Verfahrensweise bei auslaufenden Kriterienkatalogen

Die den Prüfungen zum "Geprüften Fachprogramm" zu Grunde liegenden Kriterienkataloge des OKKSA e. V. (Übersicht siehe www.okksa.de/fachgebiete) müssen seitens des Vereins  regelmäßig aktualisiert werden (Vorgabe ist eine Durchsicht durch das entsprechende Fachgremium aller drei Jahre). Damit kommt es regelmäßig zu der Situation, dass im Verlauf eines Prüfverfahrens betreffende Kriterienkatalog eine Update erhält und so eigentlich eine Nachprüfung aller geänderten Kriterien erforderlich wäre.

 

Es wurde nun festgelegt, dass ein Prüfbericht auf Grundlage des alten Kriterienkataloges bis zu einem Zeitpunkt von drei Monaten nach Ablauf des alten Kriterienkataloges bei der TÜV Zertifizierungsstelle eingereicht werden darf.

Allerdings verringert sich in diesem Fall die Zertifikatsgültigkeit um den Zeitraum, der seit Auslaufen des alten Kriterienkataloges vergangen ist.

Prüfung von Kann-Kriterien wird auf Zertifikat mit dargestellt

Die dem "Geprüften Fachprogramm" zu Grunde liegenden Kriterienkataloge enthalten neben den obligatorisch zu erfüllenden Muss-Kriterien auch Kann-Kriterien mit einer geringeren  Verbindlichkeit. In der Vergangenheit gab es immer wieder Prüfverfahren, bei denen die Kann-Kriterien auf Wunsch des Auftraggebers nicht mit geprüft wurden.

Um diese Situationen für den Leser des Prüfzertifikates (und damit den potentiellen Anwender des geprüften Programms) transparent zu machen, wurden folgende Festlegungen zur Darstellung der Erfüllung der Kann-Kriterien getroffen:

1. Auf dem Prüfzertifikat wird künftig dargestellt, ob Kann-Kriterien geprüft wurden. ("Die Prüfung umfasste alle Muss- und Kann-Kriterien ..." bzw. "Die Prüfung umfasste ausschließlich Muss-Kriterien ...").

2. Werden die Kann-Kriterien geprüft, so erfolgt je Prüfbereich eine Darstellung, wie viele davon erfüllt wurden.

3. Eine teilweise Prüfung der Kann-Kriterien ist nicht möglich.

Um weitergehend zu ermitteln, welche der Kann-Kriterien erfüllt sind, wird dem interessierten Programm-Anwender empfohlen, beim entsprechenden Anbieter (i. d. R. Auftraggeber der Prüfung) eine Einsicht in den Prüfbericht zu beantragen.

Doppik-Kriterien - Anpassung für Mecklenburg-Vorpommern fertig gestellt   Zurück zur Startseite

Schwerin, 11.05.2010 : Unter Redaktion von Dr. Schwochert (TRUSTBIT) wurden die bewährten OKKSA Kriterien für doppisches kommunales Haushaltswesen nun in der 5. Version aufgelegt.

In einer Kooperation zwischen dem OKKSA e. V. und dem Zweckverband "Elektronische Verwaltung in Mecklenburg-Vorpommern" entstand so die erste Zusammenfassung der Vorgaben des doppischen Haushaltsrechts für die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Neu ist in diesem Fall auch die breite und direkte Unterstützung der Anbieter entsprechender Programme für das Projekt, welches letztlich nur dadurch ermöglicht wurde.

Ergänzend zum Kriterienkatalog wurden in Kooperation mit dem Kommunalen Studieninstitut Mecklenburg-Vorpommern Lehrgänge zur Prüfung und Freigabe der Finanzverfahren vor Ort durchgeführt, an denen insgesamt 105 Vertreter aus den EDV-, Finanz- und Prüfungsabteilungen der Kommunen teilnahmen.

Erste Inventarisierungs-Lösung erhält TÜV-Siegel "Geprüftes Fachprogramm"   Zurück zur Startseite

Essen, 27.01.2010: Mit KAI erhielt das erste Inventarisierungsverfahren die offizielle Bestätigung, eine normen- und gesetzeskonforme Verwaltung der Inventargüter zu ermöglichen.

Grundlage für diese Prüfaussage bildet der im Rahmen des OKKSA e. V. (Offener Katalog Kommunaler Softwareanforderungen) entwickelte neue Kriterienkatalog für kommunale Inventarisierungslösungen (OKKSA Infoseite zum Fachgebiet).

Ein 11köpfiges Fachgremium beschäftigte sich dazu intensiv damit, welche Anforderungen ein modernes Inventarisierungsverfahren erfüllen muss. Neben aktuellen gesetzlichen Regelungen (u. a.  die Neuregelung nach § 6 Abs. 2a EStG) muss die Inventarisierung der Kommunen den Auflagen der entsprechenden Haushaltsgesetze genügen (in NRW z. B. §§ 28, 29, 33, 34, 35, 53, 54, 55, 56 GemHVO sowie GO §§ 91, 92).

Aus Anwendersicht genauso wichtig ist aber auch ein nahtloses Zusammenspiel mit der Anlagenbuchführung sowie die Integration gängiger Inventarisierungstechnologien wie z. B. mobile strichcodebasierte Erfassungsgeräte.

 

Um das von TÜV Informationstechnik vergebene Prüfzeichen "Geprüftes Fachprogramm" zu erhalten musste KAI bei der TRUSTBIT-Prüfung aber auch die Erfüllung allgemeiner Software Anforderungen des fachübergreifenden OKKSA Kriterienkataloges FÜ.B nachweisen. Diese widerspiegeln grundsätzliche Anforderungen an Programme, die eine ordnungsgemäße Buchführung in Kommunen ermöglichen sollen.

So wurden insgesamt 126 einzelne Kriterien geprüft und in einem TRUSTBIT-Prüfbericht ihre Erfüllung dokumentiert.

Das Prüfzeichen wurde in die Liste der bei TÜV IT geprüften Verfahren eingetragen.

Herzlichen Glückwunsch!

TRUSTBIT feiert fünfjähriges Bestehen   Zurück zur Startseite

Dresden, 07.04.2009 : Genau zu diesem Termin jährt sich der Entschluss zur Gründung einer eigenen Prüfstelle durch Herrn Dr. Schwochert zum 5. Mal.

In zahlreichen Prüfprojekten wurde der Beweis angetreten, dass fachliche Konformität  ein unverzichtbares und deshalb explizit nachzuweisendes Merkmal komplexer Fachverfahren ist. Und es stellte sich heraus, dass Prüfleistungen und Zertifikate ein wichtiges Hilfsmittel sind, damit komplexe Software am Markt erfolgreich gehandelt werden kann.

 

Es zeigte sich aber auch, dass komplexe und Know-How-intensive Prüfprojekte in einer selbstständigen  Prüfstelle nicht nur konkurrenzfähig sondern auch auf hohem fachlichen  Niveau realisierbar  sind.

Die zahlreichen Projekte und die stabile wirtschaftliche Lage der Prüfstelle, auch in Krisenzeiten, verdankt TRUSTBIT nicht zuletzt auch seinen Kooperationspartnern, die ein wichtiges Umfeld für komplexe Prüfleistungen darstellen. Erst dadurch wurde die Bereitstellung  umfangreicher  Prüfleistungen mit Anerkennung führender Vertrauensanbieter möglich.

Anforderungskatalog für Online-Vergabesysteme wird aktualisiert   Zurück zur Startseite

Dresden, 13.03.2009 : Nachdem der Anforderungskatalog OKKSA OV.B (Version1.0) in die Jahre gekommen war, wurde entsprechend den OKKSA Vorgaben eine Aktualisierung erforderlich. Auf Grund der Erfahrungen aus der letzten Abstimmung  des Kriterienkataloges wurde nun noch mehr Wert auf die korrekte Abgrenzung des Spezifikationsanliegens dieses Kriterienkataloges gelegt.
Darüber hinaus kann gegenüber 2003 auf deutlich erweiterte Vorgaben zur E-Vergabe in der neuen VOB-A sowie in EU-Normen und Ausarbeitungen der Bundesregierung zurückgegriffen werden.

 

Das Fachgremium besteht wie im Jahr 2003 aus Vertretern aller Verwaltungsebenen.

Zieltermin für die Fertigstellung des erneuerten Anforderungskataloges ist September 2009, die Redaktion liegt bei Herrn Dr. Schwochert von der TRUSTBIT Prüfstelle für Fachprogramme.

DATA-PLAN stellt sich anspruchsvoller Doppik-Prüfung   Zurück zur Startseite

Stuttgart/Chemnitz, 12.12.2007: Mit der Fa. DATA-PLAN stellt sich nun ein weiterer Anbieter den neuen Doppik-Kriterien des OKKSA e. V. Der Prüfung, die von TÜV Informationstechnik nach den Vorgaben des Zertifikats "Geprüften Fachprogramms" überwacht wird, liegen die Kriterien des fachübergreifenden Kriterienkataloges (FÜ.B) und die neuen Doppik-Kriterien (DP.xx) in der Ausprägung NRW zu Grunde. Prüfgegenstand ist das Verfahren FINANZ+, welches bereits in acht Bundesländern im doppischen Echteinsatz ist.

DATA-PLAN beabsichtigt mit dieser Prüfung, seinen Kunden die optimale Eignung von FINANZ+ für den Einsatz in den Doppik-Kommunen durch ein unabhängiges Prüfverfahren nachzuweisen. Dazu Herr Bosch, Geschäftsführer der DATA-PLAN Computer Consulting GmbH:

 

"Eine Prüfung entsprechend den Grundlagen ordnungsgemäßer Buchführung ist für viele kommunale Kunden nicht ausreichend, weil die speziellen Aspekte der jeweils geltenden Gesetze nicht transparent in das Prüfverfahren einfließen. Mit dem TÜV-Siegel weisen wir unseren Kunden neben den GoB auch die Erfüllung der weitergehenden und konkreteren Anforderungen der kommunalen Haushalts-Gesetzgebung nach. Das betrifft z. B. Planmuster, Kontensystematiken, Buchungsformen und Produktgruppierungen."

Momentan werden die OKKSA Doppik Kriterien entsprechend den Vorgaben weiterer Bundesländer angepasst. Das modulare Prüfverfahren bei TRUSTBIT ermöglicht es der Firma DATA-PLAN, künftig mit wenig Aufwand die entsprechenden bundeslandspezifischen Nachweise entsprechend den jeweils aktuellen OKKSA-Katalogen zu erbringen (s. auch Presseinfo DATA-PLAN).

Doppik-Software-Kriterien für Schleswig-Holstein fertig gestellt   Zurück zur Startseite

Kiel, 02.11.2007: Nach NRW haben nun auch die Kommunen in Schleswig-Holstein einen eigenen Kriterienkatalog für die softwaretechnische Umsetzung der Doppik.

Detailliert werden darin die gesetzlichen Anforderungen an die doppelte Buchführung entsprechend der GemHVO Doppik vom 15.08.2007 analysiert und hinsichtlich der Finanzsoftware ausgewertet.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Kommunalen Forum für Informationstechnik e.V. (www.komfit.de) und den Offenen Katalog kommunaler Softwareanforderungen e. V. (www.okksa.de).

Damit steht nun den Kommunen und Softwareentwicklern eine universelle Messlatte  für rechtskonforme Doppik-Software zur Verfügung.

 

Seitens OKKSA übernahm Herr Dr. Schwochert die Redaktion. Auf Grund der Erfahrungen in NRW konnte mit der Abstimmung der Kriterien im schleswig-holsteinischen Fachgremium (OKKSA Center DP.SH) auf hohem Niveau begonnen werden.

In Abstimmung mit der KomFIT wurde allerdings auf eine separate Ausfertigung der Kriterien für Schleswig-Holstein verzichtet. Statt dessen sind im landesübergreifenden Kriterienkatalog OKKSA DP.xx die Kriterien für SH (neben den von NRW) speziell hervorgehoben.

So wird die landesübergreifende Entwicklung und Freigabe von Finanzsoftware explizit gefördert.

Nähere Informationen zum Projekt und zum Fachgremium sind unter diesem Link zu finden.

ITC erhält Zertifikat für Vermögensbewertung   Zurück zur Startseite

Halle, 30.06.2007: Mit dem Hallenser Systemhaus IT-Consult Halle GmbH erhält nun bereits der zweite Softwareanbieter den Nachweis, dass seine Software geeignet ist, eine haushaltrechtskonforme Bewertung des Infrastrukturvermögens zu unterstützen.

In der Softwareprüfung bei TRUSTBIT wurde das Verfahren KomGIS®+ KAV Version 2 auf Herz und Nieren untersucht. Dabei ging es um die Übernahme und Erfassung bewertungsrelevanter Objektdaten, die Ermittlung von Abschreibungen und die Bereitstellung der Anlageninformationen für die Eröffnungsbilanz und die Anlagenbuchhaltung.

 

Grundlage der Prüfung, bei der es insbesondere auch um kommunales Straßenvermögen ging, waren die Kriterien des Anforderungskataloges OKKSA IS.B.

Daneben kamen die detaillierten fachübergreifenden Anforderungen  OKKSA FÜ.B zur Anwendung, wie es für jedes Geprüfte Fachprogramm vorgeschrieben ist.

Das TÜV-Zertifikat zur Prüfung ist hier zu finden.

Erstes "Geprüftes Fachprogramm" im kirchlichen Bereich   Zurück zur Startseite

Stuttgart, 05.04.2007: Den fachlichen Rahmen für diese Verfahrensprüfung bildeten die Vorgaben des kirchlichen Finanzwesens der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Im Verlauf des Jahres 2006  diskutierte ein Gremium aus Finanzspezialisten der  Landeskirche, wie genau ein automatisiertes Verfahren zur Umsetzung der Vorgaben Haushaltsordnung beschaffen sein muss, damit eine Freigabe  nach Pkt. 32 DVO (zu § 43 HHO) erfolgen kann.

 

Mit der Freigabe des neuen Kriterienkataloges durch den OKKSA e. V. entstand die Möglichkeit, Verfahren entsprechend dem TÜV-Verfahren "Geprüftes Fachprogramm" zu prüfen und so eine Freigabegrundlage bereitzustellen.

Diese Möglichkeit nutzte die Fa. Raber + Märcker und konnte nach einem TRUSTBIT-Prüfverfahren nun das Qualitätssiegel in Form der TÜV-Zertifizierungsurkunde in Empfang nehmen.

Neue Anforderungen an Abgabensoftware erfüllt   Zurück zur Startseite

Remshalden/Halle, 01.04.2007: Im Jahr 2006 wurde der OKKSA-Anforderungskatalog für Software zur kommunalen Steuer- und Abgabenerhebung (OKKSA SA.B) einer fachlichen Aktualisierung unterzogen. Für die neue Version 2.0 wurden von den 128 Einzelkriterien über ein Drittel verändert und teilweise deutlich verschärft.

Mit der Fa. Dogro stellte sich nun der erste Anbieter den neuen Prüfkriterien. Der Softwareanbieter konnte im Rahmen eines TRUSTBIT-Prüfverfahrens nachweisen, dass

 

das Verfahren ProFiskal kommunal P3 diese Anforderungen erfüllt. Damit wurde bestätigt, dass der kommunale Anwender mit diesem Programm rechtssicher Kommunale Abgaben und Realsteuern erheben und Bescheide in den geprüften Abgabearten erstellen kann.

Das Prüfverfahren wurde erfolgreich mit einem Zertifikat durch die Zertifizierungsstelle von TÜV Informationstechnik abgeschlossen.

Infrastrukturbewertung mit Zertifikat   Zurück zur Startseite

Braunschweig, 1. Oktober 2006: Im Vorfeld der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzwesens ist in den Kommunen eine aufwendige Prozedur angesagt: Die Bewertung aller Vermögensgegenstände für die Eröffnungsbilanz. Bei dieser Prozedur spielt Software eine wichtige Rolle. Sie muss die Verbindung zwischen vorhandenen technischen Informationssystemen und der Anlagenbuchhaltung herstellen.

Nun geht es aber nicht allein darum,  möglichst effizient alle Gegenstände und das Infrastrukturvermögen zu bewerten. Dieser Prozess muss auch nachvollziehbar und prüfbar gestaltet werden. Die eingesetzte Software spielt also auch bei der Dokumentation des Bewertungsprozesses eine wichtige Rolle.

 

An dieser Stelle lag dann auch die eigentliche Herausforderung für die Lösung BaSYS UniWERT SQL der Barthauer Software GmbH. Sie musste sich einem detaillierten Kriterienkatalog stellen und unter anderem eine hohe Bedientransparenz und eine gute Dokumentation nachweisen.

Durch die Prüfung bei TRUSTBIT erhielt Barthauer Software GmbH die Voraussetzung für die Zuerkennung des Prüfzeichens durch TÜV Informationstechnik.

Internet-Meldeauskunft erhält Datenschutz-Gütesiegel   Zurück zur Startseite

Kiel, 29. August 2005: Wenn es um Meldedaten geht, ist ohne datenschutzgerechte Software keine Meldebehörde arbeitsfähig. Umso mehr gilt dies dann, wenn Meldedaten im Internet zur Auskunft bereitgestellt werden. Egal, ob Behörden, Polizei oder Versandhäuser auf unsere Meldedaten zugreifen - durch sichere Software und Übertragungswege muss gewährleistet werden, dass jeder nur die Informationen erhält, die ihm zustehen. Darüber hinaus sind Abrufprotokolle, Benutzerdaten und viele weitere anfallende Sekundärinformationen datenschutzgerecht so zu verwalten, dass keine über das notwendige Maß hinausgehende Datensammlung stattfindet.

Mit dem Datenschutz-Gütesiegel wies die Fa. HSH nach, dass die Internetauskunft ihres MESO-Meldeverfahrens all diese Anforderungen erfüllt. Positiv hervorzuheben ist insbesondere, dass der Anwender vor Ort in der Meldebehörde bei der Umsetzung des Datenschutzes durch "mitdenkende" Programmentwickler wirkungsvoll unterstützt wird.

 

Das Prüfverfahren bei TRUSTBIT wurde am 29.08.2005 mit der feierlichen Übergabe der Gütesiegelurkunde durch den Leiter des Unabhängigen Landesamtes für Datenschutz Schleswig-Holstein, Herrn Dr. Tilo Weichert, an Frau Trusch (Fa. HSH) erfolgreich abgeschlossen.

zum Kurzgutachten (externer Link)

Artikelserie "Kommunalsoftware auf dem Prüfstand"   Zurück zur Startseite

Dresden, 22. August 2005: TRUSTBIT unterstützt von Anfang an die Tätigkeit des Offenen Katalogs kommunaler Softwareanforderungen, einer Vereinigung, die sich mit dem systematischen Aufbau von Anforderungskatalogen an Kommunalsoftware beschäftigt.

Ein zentrales Element ist der "Fachübergreifende Anforderungskatalog", in welchem Anforderungen an Kommunalsoftware formuliert sind, die in allen Fachbereichen gleichermaßen gelten.

In einer Artikelserie geht Herr Dr. Schwochert auf diese Kriterien näher ein. Er leitet diese Anforderungen aus Gesetzen und Buchführungs-Standards her und erläutert an zahlreichen Beispielen, was hinter den Prüfkriterien steht und was ihre Umsetzung in der Praxis bedeutet. Die bereits erschienen Beiträge waren "Die Daten wieder finden",  "Drucklisten - lesbar oder nicht",  "Programminteraktion - wer weiß och was wer tut" sowie "Dateneingabe - muss ein Programm alles akzeptieren". Sie finden Sie unter Fachbeiträge.

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OKKSA-Verein gegründet   Zurück zur Startseite

Dresden, 01. Oktober 2004: Am 1. Oktober trugen die Initiatoren der Plattform, zu denen neben Vertretern aus Verwaltungen auch Softwareanbieter und –prüfer gehören, den wachsenden Aufgaben Rechnung und bildeten gemeinsam einen unabhängigen eingetragenen Verein (OKKSA e.V.). Die Grundlagen der fachlichen Abstimmungstätigkeit bei OKKSA und deren zukünftige Überwachung durch gewählte Gremien wurden per Satzung sowie durch die OKKSA-Geschäftsordnungen fixiert.

 

Auf der Gründungsversammlung wurden auch die wichtigsten Vereinsgremien, insbesondere das OKKSA-Board und der OKKSA-Vorstand,  zu welchem auch Herr  Dr. Schwochert gehört, gewählt.

Die Plattform ist offen für alle, die die Idee der gemeinsamen Anforderungsabstimmung zu Gunsten eine liberalen Softwaremarktes fördern oder von ihr profitieren wollen.

Hier finden Sie nähere Informationen zu OKKSA.

Datenschutz bei GIS-Systemen   Zurück zur Startseite

Dresden, 05. August 2004: Darf ein Geografisches Informationssystem (GIS) Rückschlüsse auf Einzelpersonen zulassen? Nein! Zumindest nicht, wenn es außerhalb des engen Rahmens der Gesetze eingesetzt wird, die Behörden ausdrücklich den Umgang mit Einwohnerdaten erlauben.

Das Problem ist, dass die meisten der in diesem Umfeld eingesetzten Verfahren den Anwender bei der Umsetzung von Datenschutzvorgaben keinerlei Hilfestellung geben. Häufig bleibt nur die Wahl, entweder ganz auf einwohnerbezogene Daten im GIS zu verzichten oder sich wider Willen in eine rechtlich bedenklich Grauzone zu begeben. In Anbetracht der anstehenden Aufgaben bei der städtischen Umgestaltung entsprechend den sich dynamisch entwickelnden Einwohnersituationen ist das keine Lösung!

Im Rahmen eines gegenwärtig bei TRUSTBIT stattfindenden Prüfverfahrens will nun der erste Anbieter eines entsprechenden GIS/Kommunalstatistik-Verfahrens den Beweis antreten, dass sein Programm den Anwender bei diesem Problem nicht allein lässt.

 

Entsprechend den Vorgaben des Datenschutz-Gütesiegels wird überprüft, ob das Verfahren bei der statistischen und grafischen Auswertung von Einwohnerinformationen eine solide Stadtplanung ermöglicht, ohne dass der Datenschutz in Mitleidenschaft gezogen wird. Dabei stehen neben Mechanismen der Verdichtung personenbezogener Informationen auch Zugriffsmechanismen und Dokumentationsfunktionen des Programms im Zentrum der Betrachtung. Sie sollen dort, wo ein Einzelpersonenbezug unumgänglich ist, dafür sorgen, dass stets klar ist, wer aus welchem (rechtlichen) Grund auf welche Einwohnerinformationen zugreifen darf und wer nicht.

TRUSTBIT unterstützt Bildung von Kriterien für Software zur kommunalen Infrastrukturbewertung   Zurück zur Startseite

Dresden, 30. Juli 2004: Die Bewertung ihres Infrastrukturvermögens ist eine der wichtigsten Aufgaben der Kommunen im Zusammenhang mit der Einführung einer kommunalen Bilanz. Erstmals sollen Kanäle, Leitungen, Straßen und Wege so bewertet werden, dass Wertegewinn und -verlust Teil der kommunalen Vermögensentwicklung wird. Dies ist ein wichtiger Aspekt der im Rahmen des "Neuen kommunalen Finanzmanagements" geforderten  höheren Transparenz kommunaler Wirtschaftsführung.

 

Es ist klar, dass Kommunen bei der Erfassung ihres Infrastrukturvermögens auf solide Software-Hilfsmittel zurückgreifen müssen. In Anbetracht der Aktualität des Themas und in Ermanglung klarer einheitlicher Vorgaben ist es aber schwierig, hier die richtige Softwareauswahl zu treffen. Auch für Softwareentwickler ist eine präzise Umsetzung kommunaler Vorgaben noch schwierig. TRUSTBIT unterstützt deshalb die OKKSA-Plattform bei der Bildung eines "OKKSA-Center", eines Fachgremiums, in welchem Spezialisten gemeinsam an Mindestkriterien für Software zur Erfassung und Bewertung kommunalen Infrastrukturvermögens arbeiten.